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Zahnfleischbluten - Blutendes Zahnfleisch - Lübeck Hamburg

 

Zahnfleischbluten - Blutendes Zahnfleisch

 

Warnsignal blutendes Zahnfleisch. Probleme und Lösungen - Zahnärzte Lübeck - Hamburg - Kiel - Berlin

 

Zahnfleischbluten / Zahnschmerzen - Eine ernste Warnung !

 

Das Bild aus dem Werbefernsehen kennt wohl jeder: Ein kräftiger Biss in den Apfel und - oh Schreck: Blutspuren am Apfelfleisch. Ein beunruhigter Blick in den Spiegel bringt Gewissheit: Zahnfleischbluten! Das passiert im Laufe des Lebens fast jedem einmal. Und ebenso kennt fast jeder die Blutspuren an den Zähnen, der Zahnbürste oder im Waschbecken nach dem Zähne putzen. Grund zur Sorge? Nicht, wenn es einmalig oder sporadisch, aber selten auftritt. Wer aber regelmäßig wie ein Vampir nach dem Frühstück aussieht, sollte der Sache auf den Grund gehen.

Nicht selten schürt regelmäßiges Zahnfleischbluten Ängste. Was steckt dahinter? Das moderne Informationszeitalter macht es leicht, eine Fülle von Informationen zu sammeln, die oft wenig zu unserer Beruhigung beitragen. Zahnfleischbluten kann Hinweis sein auf eine Störung der Blutgerinnung. Ebenso auf eine Fehlfunktion unseres Immunsystems - bei Diabetes, Autoimmunerkrankungen, AIDS - und so weiter. Alles richtig - aber selten! Außerdem sind überwiegend schwere Erkrankungen, bei denen auch Zahnfleischbluten auftreten kann, mit weiteren Symptomen an anderen Stellen des Körpers verbunden. Isoliertes Zahnfleischbluten deutet fast immer auf ein Problem hin, das seine Ursache dort hat, wo es blutet: Im Mund selbst.

Gingivitis, Parodontitis und Parodontose heißen die Übeltäter, die uns den Biss in den knackigen Apfel verleiden - Entzündungen des Zahnfleisches, des Zahnbettes oder des knöchernen Zahnhalteapparates. Kommt es zum äußersten, zur echten Parodontose, droht sogar Zahnausfall. Deshalb ist es wichtig, die Warnzeichen, wie butendes Zahnfleisch nicht zu ignorieren - und bei anhaltendem Zahnfleischbluten einen Zahnarzt aufzusuchen.

Gingivitis - die Zahnfleischentzündung

Am Anfang der Gingivitis stehen Zahnbeläge (Plaque), die sich vor allem bei ungenügender Zahnreinigung auf den Beißwerkzeugen ablagern. Ein idealer Nährboden für Bakterien, die im Mund reichlich vorhanden sind. Normalerweise sind die meisten dieser Bakterien völlig harmlos oder sogar sinnvoll. Werden es jedoch - auf Grund mangelnder Hygiene - zu viele Bakterien oder vermehren sich die schädlichen Keime, reagiert unser Körper mit einer Entzündung darauf. Diese Entzündung ist zunächst nicht an den Zähnen selbst lokalisiert, sondern in deren "Bett" - dem Zahnfleisch. Es entsteht eine Gingivitis.

Normales Zahnfleisch ist blass-rosa, nicht geschwollen, liegt straff an der Zahnoberfläche an und reicht bis in die Zahnzwischenräume. Bei der Gingivitis zeigt sich das Zahnfleisch gerötet und geschwollen, es löst sich von der Zahnoberfläche und neigt zum Bluten. Höchste Zeit etwas zu tun, sonst kommt es zur Parodontitis.

Parodontitis ( Parodontose ) - Entzündung des Zahnbettes

Dabei verliert das Zahnfleisch mehr und mehr den Kontakt zur Zahnoberfläche, es bilden sich "Taschen", die bis tief zwischen Zahnfleisch und Zahnwurzel reichen können. In diesen Taschen herrschen ideale Lebensbedingungen für Bakterien - die auch dort eine Entzündungsreaktion bewirken. Bakterien und Entzündung produzieren Stoffe, die sich wiederum auf der Zahnwurzel und am Zahn selbst ablagern - ein Teufelskreis beginnt: Mehr Ablagerungen halten die Entzündung in Gang, die Entzündung selbst sorgt für weitere Ablagerungen. Wer jetzt nichts unternimmt, riskiert eine echte Parodontose.

Parodontose - die Entzündung des knöchernen Zahnhalteapparates

Das Zahnfleisch geht zurück, die Entzündung dagegen frisst sich immer tiefer in den Bereich zwischen Zahnwurzel und Knochen. Das schädigt schließlich den Knochen selbst. Es kommt zur Lockerung des Zahnes in seinem Knochenbett - bis hin zum Zahnausfall.

Behandlung

Wer regelmäßig unter Zahnfleischbluten leidet, kommt um den Besuch beim Zahnarzt nicht herum. Nur dieser kann feststellen, wie weit die Erkrankung bereits fortgeschritten ist.

Bei der Gingivitis müssen dann die Zahnbeläge gründlich entfernt werden - mechanisch oder mit einem Ultraschallreiniger. Danach ist es wichtig, mit einer verbesserten Putztechnik der Neubildung von Belägen entgegen zu wirken. Haben sich noch keine tiefen Zahnfleischtaschen gebildet, bewirkt die Entfernung der Zahnbeläge und eine verbesserte Putztechnik meistens den Rückgang der Entzündung - und ein Ende des Zahnfleischblutens.

Sind - wie bei der fortgeschrittenen Parodontitis - bereits tiefe Taschen vorhanden, wird es schwieriger. Die Tiefe der Taschen muss sondiert werden, danach erfolgt eine gründliche, mechanische Reinigung. Dabei werden auch Beläge, die sich an der frei liegenden Zahnwurzel gebildet haben, sorgfältig entfernt. Keine wirklich angenehme, vor allem eine langwierige Behandlung - die in Einzelfällen sogar die Einnahme von Antibiotika erforderlich macht. Besser, Sie lassen es so weit erst gar nicht kommen!

Erst recht sollten Sie nicht abwarten, bis eine echte Parodontose entstanden ist. Dann nämlich wird es richtig kompliziert. Inzwischen gibt es zwar sogar Möglichkeiten, entstandene Knochenverluste wenigstens teilweise rückgängig zu machen, das geschädigte Gewebe zur Regeneration anzuregen. ( Knochenaufbau / Sinuslift ).  Das aber ist äußerst zeitraubend - und nicht immer von überzeugendem Erfolg gekrönt. Doch: Wer früh genug zum Zahnarzt geht (und seine Zahnpflege optimiert), kann den Zahnausfall durch Parodontose verhindern!

Vorbeugung

Das wichtigste Element effektiver Vorbeugung: Gründliche und regelmäßige Zahnreinigung. Putzen, putzen, putzen. Empfohlen wird heute, mindestens zweimal täglich - am Morgen und am Abend - etwa drei Minuten die Zähne zu putzen. Ob Sie dazu eine elektrische oder eine mechanische Zahnbürste verwenden ist relativ gleichgültig. Entscheidend ist die Gründlichkeit - und damit die richtige Putztechnik.

Empfohlen werden heute Zahnbürsten, deren Oberfläche nicht gleichmäßig eben ist, sondern in die einzelne, längere Borstenbüschel eingearbeitet sind. Damit sollen sich die unebenen Kauflächen und die Bereiche, wo die Zähne aneinander stoßen, gründlicher reinigen lassen. Fast alle Zahnbürsten sind heute so aufgebaut, die unterschiedlichen Borsten meistens verschieden eingefärbt.

Sehr harte Zahnbürsten können übrigens zu einer mechanischen Irritation des Zahnfleisches führen, vor allem, wenn weit über die Zähne hinaus ins Zahnfleisch hinein geschrubbt wird. Auch das kann Zahnfleischbluten nach dem Zähne putzen provozieren! Sinnvoll ist dann der Wechsel auf eine weichere Bürste - und eine verbesserte Technik, die sich mehr auf die Zahnoberflächen beschränkt.

Ganz wichtig: Wenn Zahnfleischbluten auftritt, ist das kein Grund, mit dem Bürsten aufzuhören! Im Gegenteil - denn häufig haben sich dann schon Beläge auf den Zähnen gebildet, die entfernt werden müssen. Zahnfleischbluten ist ein Hinweis, gründlicher zu reinigen - nicht, um damit aufzuhören!

Ebenso wichtig: Vergessen Sie die Zahnzwischenräume nicht! Gerade bei den Backenzähnen ist ein großer Teil der Zahnoberfläche für die normale Zahnbürste nicht zugänglich. Hier hilft nur Zahnseide, die zwischen den Zähnen hindurch geführt werden kann. Es gibt auch spezielle "Bürstchen" zur Reinigung der Zwischenräume - häufig sind diese aber immer noch zu dick, um alle Bereiche eines Zahnes zu erreichen. Die Verwendung von Zahnseide wird übrigens durch spezielle "Halter" erleichtert, in welche die Seide eingespannt werden kann - Geschmackssache, ob man den "langen Faden von der Rolle" bevorzugt oder Seide, die in einen Bügel eingespannt ist (diese gibt es auch bereits fertig zu kaufen). Wichtig ist nur, auch die Zahnzwischenräume regelmäßig zu reinigen.

Wann zum Zahnarzt?

Vorbeugen ist besser als blutendes Zahnfleisch...

Diese Devise gilt sicher uneingeschränkt - nicht nur für die Kariesprophylaxe, sondern auch, um Zahnbetterkrankungen zu verhindern. Also: regelmäßig zum Zahnarzt, auch wenn nichts zu fehlen scheint. Bei diesen Routinebesuchen kann eventuell vorhandener "Zahnstein" entfernt werden, bevor es zu Problemen kommt.

Auf jeden Fall sollte derjenige zum Zahnarzt gehen, der regelmäßig Zahnfleischbluten hat. Dann nämlich steht eine professionelle Zahnreinigung auf dem Programm. Außerdem sollten dann die "Pflegegewohnheiten" diskutiert - und optimiert - werden. Als Alarmsignal gilt auch, wenn das Zahnfleisch deutlich gerötet und geschwollen oder gar schmerzhaft ist - selbst, wenn es nicht regelmäßig blutet.

Vorbeugung ist wichtig - damit Sie auch morgen und übermorgen noch "lustvoll" zubeißen können!

 


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